Miriam Brunnengräber, M.A.

Arbeitsschwerpunkte

Wissenssoziologie

Subjektivierungsforschung

Humandifferenzierungsforschung (insb. Sexualität, Dis/Ability)

Qualitative Methoden

 

 

Zur Person

Promotionsprojekt: Diskurse und Praktiken der professionellen Selbst-Bildung in der Sexualpädagogik.

seit Juli 2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt "Sexuelle Humandifferenzierung und Behinderung" (Teilprojekt A03 im DFG-Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)

10/2019 - 06/2021 Stipendiatin des Forum Humandifferenzierung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

04/2017 - 09/2019 Studium der Soziologie (M.A.) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Abschlussarbeit: „Kompetent sexuell sein – Über die Konstruktion von 'sexueller Selbstbestimmung' in der Sexualpädagogik“

11/2017 - 09/2019  Wissenschaftliche Hilfskraft am Arbeitsbereich Soziologische Theorie und Gender Studies des Instituts für Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

03/2017 - 08/2018  Wissenschaftliche Hilfskraft am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung Wiesbaden, Forschungsbereich „Familie und Fertilität“

10/2013 - 06/2017 Studium der Soziologie und Erziehungswissenschaft (B.A.) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Abschlussarbeit: „Das Tier als das ganz Andere. Die soziale Konstruktion der Mensch-Tier-Dichotomie aus wissenssoziologischer Perspektive“.

Publikationen

i.E.: Rezension zu Thorsten Benkel und Sven Lewandowski (Hg.): „Kampfplatz Sexualität. Normalisierung – Widerstand – Anerkennung“, in: Zeitschrift für Sexualforschung.

„Veranderungen“ von Körpern mit Behinderungen in sexualitätsbezogenen Diskursen. In: Keller, Reiner/Meuser, Michael (Hg.) (2022): Körper der Anderen. Wiesbaden: Springer VS, S. 139-160 (mit Tobias Boll)

Freiheit von oder Freiheit zur Sexualität? Verhandlungen von Autonomie und Sexualität in Debatten der Sexualpädagogik des 20. Jahrhunderts, in: History | Sexuality | Law, Blog des DFG-Projekts „Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren“, 06/07/2022: https://hsl.hypotheses.org/1999

Tagungsbericht: Gesellschaft unter Spannung: 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (digital), 14.-24.09.2020, in: Sport und Gesellschaft (2020), 17(2), S. 333–337.

Familie in Bildern (FiB 2015). Methodenbericht zur Studie. In: BiB Daten- und Methodenberichte 1/2018. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (mit Detlev Lück, Sabine Diabaté, Franziska Zehl u. a.).

Vorträge und Präsentationen

Anstehend: Polarisierte Sexualität(-en)? Diskursive Konstruktionen „behinderter Sexualität“ und konflikthafte Aushandlungen ihrer gesellschaftlichen In- und Exklusion, DGS Kongress Bielefeld 2022, Sektionsveranstaltung Kultursoziologie zu „Umkämpfte Klassifikationen. Kultursoziologische Perspektiven auf Bewertungskonflikte“.

Selbst-Beherrschung und Selbst-Befreiung. Konstruktionen von „sexueller Selbstbestimmung“ im sexualpädagogischen Diskurs des 20. Jahrhunderts, Vortrag auf der Tagung "Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Gewalt, Autonomie und Handlungsmacht seit 1872", 24. und 25. Februar 2022, Freie Universität Berlin.

Sexuelle (Selbst-)Bildung. Prozesse der sexuellen Subjektivierung in der sexualpädagogischen Bildungs- und Beratungsarbeit. Präsentation des Promotionsprojektes beim 21. WDA-Netzwerktreffen, Online-Veranstaltung am 10. und 11. Juni 2021.

Being Sexually Competent. Posterpräsentation bei der Tagung "Categories in Flux. Continuity and/or Change?" an der Eberhard Karls Universität Tübingen, 9.-11. Oktober 2019.

Organisation

Digitale qualitative Forschung. Grundsätzliche Ansätze und aktuelle Herausforderungen unter Pandemie-Bedingungen, Online-Workshop, 21. Mai 2021 (mit Käthe von Bose, Marc Bubeck, Tanja Carstensen, Bianca Jansky, Jasmin Siri, Paula-Irene Villa Braslavsky).

06/2021 - 07/2022 Forschungswerkstatt Wissenssoziologische Diskursanalyse (mit Julia Lenz).

Lehre

SoSe 2021 "Kommunikation und Interaktion" (B.A. Bildungswissenschaft), Lehrauftrag für den AB Wissen, Bildung, Qualitative Methoden (Herbert Kalthoff).

Weitere wissenschaftliche Tätigkeiten

2020 - 2021 Mitarbeit in der Projektgruppe „Handreichung diskriminierungsarme Sprache“ unter der Leitung der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der JGU Mainz. Die Handreichung ist hier als PDF abrufbar.

Auszeichnungen und Förderung

seit 2022 Juniormitglied der Gutenberg-Akademie

2019 - 2021 Förderung durch das Christine de Pizan-Mentoring Programm

2020 Preis für herausragende Abschlussarbeiten des Instituts für Soziologie und des Fachbereichs 02 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2018 - 2019 Förderung durch das Deutschlandstipendium

2017 Preis für herausragende Abschlussarbeiten des Instituts für Soziologie und des Fachbereichs 02 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mitgliedschaften

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

06/2020 - 06/2022 Gründungsmitglied der GRADE Initiative Ethnografische Forschung