Willkommen am Arbeitsbereich Soziologische Theorie und Gender Studies

Die Forschungen des Arbeitsbereichs haben ihren Schwerpunkt in Problemstellungen der Praxistheorien und der Wissenssoziologie. Diese werden mit Verfahren der qualitativen Sozialforschung, d.h. ethnografisch, interaktions- und diskursanalytisch, an Fällen aus unterschiedlichen Praxisfeldern exploriert. Bezugspunkt dieser heterogenen Studien ist eine Theoretisierung kultureller Praktiken, die den Handlungsvollzug interaktionistisch dezentriert und für materielle Partizipanden öffnet.

Das Spektrum der behandelten Forschungsthemen reicht von der Geschlechtsdifferenzierungsforschung (Gender Studies) über die Schulforschung und Stadtsoziologie (Urban Studies), die Soziologien des Körpers, der Musik und der Intimbeziehungen bis zur Soziologie der Soziologie und den Social Studies of Science, Technology and Medicine. Ein aktuell laufendes DFG-Projekt gilt einer Soziologie der Elternschaft.

Die Professur ist maßgeblich beteiligt am Forschungszentrum SoCuM sowie an der interdisziplinären DFG Forschergruppe Un/doing Differences. Praktiken der Humandifferenzierung.